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Die Klöster im Elsass der Merowinger- und Karolingerzeit

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Erläuterungen zur Karte

Das Elsass war ein Gebiet, das von Mönchen und Nonnen, die die Einsamkeit suchten, sehr geschätzt wurde. Dazu trug sicherlich bei, dass die Merowinger, dann die Herzöge des Elsass und schließlich die Karolinger über diesen großen weitgehend unbewohnten Raum verfügten. Die Klöster konnten deswegen von ihnen ohne Weiteres mit Stiftungen bedacht werden.

Es folgt nun die Liste von Männerklöstern, die in den heutigen elsässischen Départements gegründet wurden. In Klammern steht das Datum, oder der ungefähre Zeitraum der Gründung: Wissembourg (Weißenburg) (um 660), Surbourg (Surburg) (vor 749), Neuwiller (Neuweiler) (zwischen 716 und 747), Marmoutier (Maursmünster) (Ende des 6. oder 7. Jahrhunderts), Honau (Anfang des 8. Jahrhunderts), Haslach (zwischen 771 und 816), Ebersmunster (Ebersmünster) (7. Jahrhundert), Lièpvre (Leberau) (um 775), St.-Hippolyte (St. Pilt) (um 770), Munster (Münster) (um 660), Lautenbach (8. Jahrhundert), Murbach (um 728), St.-Amarin (7. Jahrhundert). Bei den Frauenklöstern handelt es sich um St.-Stephanus in Straßburg (8. Jahrhundert), Eschau (um 778), Hohenbourg (Hohenburg) auf dem Odilienberg (7. Jahrhundert oder Anfang 8. Jahrhundert), Niedermünster (vor 837), Erstein (849 oder 850), Andlau (um 880) und Masevaux (Masmünster) (vor 780).

 

Christian Wilsdorf, 2006

Übersetzung: Harald Sellner